Der Ring des Falken

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Wie alles begann...

Perspektive: Sanja

Eigentlich hatte ich vor, meine Reise nach Süden fortzusetzen. Nun, ich hoffte zumindest, dieses Vorhaben unbehelligt umsetzen zu können, doch in dieser Hinsicht war ich wohl ein wenig naiv.
Der Wald lichtete sich und ich erwartete, schon bald auf ein Dorf zu treffen. Zuvor allerdings sollte ich auf etwas weniger angenehmes treffen. Ich trat auf einen breiten Weg, der mich zu dem erhofften Dorf führen sollte. Eindeutig war dies der falsche Zeitpunkt, denn hinter mir tauchten plötzlich Reiter auf. Sie waren aufgeregt und augenscheinlich nicht freundlich gesinnt. Mein erster Gedanke war nur ein schlichtes 'Jetzt haben sie dich...'. An Aufgeben war aber nicht zu denken, denn meine Beine bewegten sich sofort wie von selbst. Ohne auch nur darüber nachzudenken, ob diese Reiter tatsächlich meinetwegen an diesem Ort waren, schickte ich Rigana mit einem halblauten Befehl in die Lüfte und floh vor den nahenden Hufschlägen. Kopflos wie ich war natürlich nicht zurück in den schützenden Wald, sondern den offenen Weg entlang, der schon nach wenigen Schritten wie erwartet in ein kleines Dorf führte. Erst jetzt, als ich mich atemlos doch einmal umwandte, erkannte ich, dass die Reiter den Mitgliedern meiner Sippe nicht einmal ähnelten. Vielmehr schienen sie Banditen zu sein, die das Dorf plündern wollten. Einerlei... Ich rannte in das Dorf hinein und bog in die nächste Gasse ein. Natürlich erntete ich zunächst skeptische Blicke von einigen Dorfbewohnern, doch um sie zu warnen, fehlte mir der Atem und wohl auch die Zeit, denn nur wenige Herzschläge später erreichten die banditen das Dorf. Nicht ohne Kampfgeschrei, wie sollte es anders sein. Den Dörflern zu helfen kam mir in diesem Moment gar nicht in den Sinn. Vielmehr war ich an meiner eigenen Haut interessiert. Und so setzte ich einige Schritte tiefer in die Gasse und wähnte mich vorerst sicher, um zu Atem zu kommen und zu überlegen, wie ich möglichst unauffällig wieder verschwinden konnte.
Sicherheit ist zuweilen ein kostbares Gut und die Götter hatten leider entschieden, sie mir nicht zu gönnen. Hinter mir ertönte ein leises hämisches Lachen. Ein Wunder, dass ich es überhaupt wahrnehmen konnte zwischen all dem Geschrei und Getöse. Ich zwang mich, mich langsam umzuwenden und sah mich einem besonders widerwärtigem Exemplar Mann gegenüber, der schon die Hand nach mir ausgestreckt hatte. Ich sprang zurück, war jedoch nicht schnell genug. Er erwischte mich und wollte mich fortziehen. Mit einem Ruck konnte ich mich allerdings losreißen und lernte während meiner rasanten Flucht vor diesem Kerl die kleinsten Gassen des Dorfes kennen. Ich konnte ihn erst nach einigen Minuten abhängen, aber es gelang mir. Die restlichen Banditen schienen allesamt in Plündereien oder Kämpfe vertieft zu sein. Noch immer hütete ich mich davor, in irgendeiner Weise einzugreifen. Kämpfe waren zu dieser Zeit ganz und gar nicht meine Art der Konversation. Ich entdeckte einen Zwerg, der sich scheinbar mit Freude mit einigen Banditen schlug und befand, dass es unhöflich wäre, ihm das Vergnügen zu nehmen.
Nur wenig Zeit verging, bis der überwiegende Teil der Eindringlinge sich auf die Pferde schwang und sich davonmachte. Allerdings nicht, ohne Machtdemonstrationen. Sie verschleppten ein Mädchen und eine Tasche mit offensichtlich wertvollem Inhalt, die einer Geweihten gehörte. Mein Versuch, einem der Männer wenigstens die Tasche zu entreißen, misslang kläglich und auch der Zwerg, der das Mädchen zurückholen wollte, musste aufgeben. Das Dorf verzeichnete neben diesen Verlusten auch einen brennenden Tempel. Die Geweihte stand recht hilflos daneben, während einige Dorfbewohner mit der Löscharbeit begannen. Ich überlegte, welchem Gott sie sich wohl verschrieben haben mochte, doch ihr regenbogenfarbenes Gewand gab mir keinen Aufschluss darüber. Ein Bauer riss mich aus meinen Gedanken, der sich plötzlich vor mir auf die Knie warf und mich anflehte, seine Tochter zu retten. Etwas überfordert blickte ich in die versammelte Runde um mich herum und schon wechselte der Bauer den Adressaten seiner Bitte. Er versuchte es bei dem Zwerg, welcher zuvor noch versucht hatte, die Kleine zu retten. Im Gegensatz zu mir, nahm dieser sich die Bitte des Bauern zu Herzen, allerdings nicht, ohne sich Mitstreiter zu suchen. Die Gruppe war schnell gefunden:
Der Zwerg Ogrim, ein Ordenskrieger namens Musa, der sein Schwert an die Banditen verloren hatte, ein Krieger, der seinen Namen nicht verraten wollte (später allerdings rückte er damit heraus: Yerodin) und... Nun... Und ich. Ich sagte zu, da ich es als nützlich empfand, einige freundschaftliche Bande zu knüpfen. Vielleicht konnte man sie noch brauchen.
Auch die Geweihte der Tsa, wie ich erfuhr, begleitete uns. Sie, Tjalva genannt, sollte uns begleiten, da wir ansonsten wohl keine Pferde bekommen hätten.
So machten wir uns auf den Weg, die Banditen zu stellen und es sollte nicht unser letztes gemeinsames Abenteuer sein.
Sanja am 13.4.07 14:48